Dodge Spirit 1992

Fahrzeugdaten

Fahrzeug .....
Marke: Dodge
Modell: Spirit CA63
Body: Sedan
Baujahr: 1992 (VIN)
1991 (Erstzulassung)

Motordaten .....
Anzahl der Zylinder: 6 (V6)
Hub: 91,1 mm
Bohrung: 76,0 mm
Hubraum: 2972 ccm (181 cui)
Motorleistung: 101 KW (140 PS, 141 HP)
Drehmoment: 166 ft lb (225 nm) @ 2600 rpm
Verdichtung: 8,9:1

Ausstattung und Extras .....
Klimaanlage Antiblockiersystem (ABS)
Leuchtweitenregelung der Frontscheinwerfer elektr. Sitzverstellung Fahrerstitz
Fahrerairbag Boardcomputer
Europa-Kühlergrill Tempomat
dritte Bremsleuchte Nebelscheinwerfer
4-Gang-Automatik mit Overdrive zweigeteilte, umklappbare Rückbank

Abmessungen & Gewicht .....
Maße (Länge/Breite/Höhe): 4602 mm / 1731 mm / 1410 mm
Radstand: 2629 mm
Wendekreis: 13,2 m
Eigengewicht: 1345kg

Werksdaten .....
damaliger Neupreis: rund 19.940 EUR
produzierte Stückzahl: NA

Getriebe .....
Übersetzungsverhältnisse: 1.Gang 2,84
2.Gang 1,57
3.Gang 1,00
4.Gang 0,69
Triebachse: 3,47

Besonderheiten/zusätzliche Informationen:
Der Dodge Spirit (in Europa Chrysler Saratoga) verschwand offiziell 1992 vom Markt, doch trotzdem wurden bis zum Erscheinen des Chrysler Stratus weitere Fahrzeuge in Europa verkauft.

Die Geschichte meines Dodge Spirit

Die Geschichte

Die Geschichte meines Saratogas ist mir leider nicht sehr bekannt, das einzige was ich wirklich weiß ist, dass einer der Vorbesitzer mit Kontakt an Bordsteinkanten parkten, da sämtliche Felgen bzw bei den Winterreifen mit Stahlfelgen die Radkappen total abgekratzt und abgescheuert sind.

Der Fahrzeugkauf

Der Fahrzeugkauf war ein reiner Zufall. Im Grunde suchten wir nach einem Fahrzeug für meine Schwester und fanden den Saratoga in einer Autozeitschrift inseriert. Da die Informationen des Inserates nicht sehr viel Aussagekraft hatten, kontaktierte ich die angegebene Telefonnummer. Eine nette und höfliche Frau meldete sich nach mehrmaligen Versuchen und wir entschlossen uns das Fahrzeug anzusehen. Meine Schwester wollte zuerst nicht, da sie den Chrysler als Opa-Auto ansah, doch sie wurde quasi zum Mitfahren gezwungen.
Das Fahrzeug stand unter einem offenen Carport und ich begutachtete jede Kleinigkeit genau. Ich verbrachte rund 5 Minuten nur mit der Rost- und Fehlersuche doch außer einem nicht einmal 1cm langen und kaum sichtbaren Kratzer konnte ich nichts finden.
Wir diskutierten kurz ob meiner Schwester der Wagen gefällt oder nicht und sie stempelte ihn nach wie vor als Opa-Auto ab und hatte keine Interesse. Kurzerhand bat ich die Verkäuferin zu Fahrzeug zu kommen, da es mich faszinierte und ich es als Daily nutzen wollte. Ich begutachtete Motorraum, Innenraum, Türunterseiten und alles was zu begutachten war.
Da mir das Fahrzeug optisch für das Alter und den Verkaufspreis viel zu gut in Schuss vorgekommen war, entschloss ich mich für einen ÖAMTC-Ankaufstest. Die Verkäuferin willigte ein und es wurde solch ein Test gemacht.
Nun kamen die Tatsachen ans Licht:
Die Feststellbremse hinten rechts zieht zu wenig.
Die Scheinwerfer haben einen leichten Korrosionsansatz.
Die Gummipuffer der Federn sind etwas spröde.

Dies alles sind Mängel, die ich leicht beheben konnte und nach einer gröberen Preisabsprache erhielt ich das Fahrzeug fast um die hälfte günstiger, da die Verkäuferin den Platz benötigte.

Bis jetzt habe ich den Kauf nicht bereut und bin mit dem Fahrzeug durchaus zufrieden.